Schneidebretter aus Holzresten!

Oh mensch – ich freue mich riesig über euer Interesse an den Schneidebrettern. Die Kehrseite davon: Es ist alles leergekauft. 3Tage nachdem ich sie online gestellt habe waren alle weg. Die nächste Serie produziere ich vorraussichtlich im Sommer. Wenn ich Bescheid geben soll, sobald sie wieder verfügbar sind, schreibt mir einfach eine Mail.

Bei Kauf-Interesse gerne altmodisch per Mail oder telefonisch melden: 015736218718 oder johannaroeh@posteo.de. Wer zuerst hier ruft, bekommt das Brettchen – ich markiere es dann schnellstmöglich als “reserviert”.

Wenn ich die Brettchen verschicken soll, kommen die Kosten für den Versand hinzu.

Hölzer: Eiche, Kirsche, Buche, Birke, Ulme, Ahorn, Nussbaum
Oberfläche: gewässert, geschliffen & Bio-Sonnenblumenöl-gesättigt

Warum Schneidebretter aus Hirnholz?

Die Faser bei Hirnholzbrettchen steht, durch eine aufwendige Verleimtechnik, aufrecht. Dies bedeutet, dass sie bei dem Gebrauch als Schneidbretter sehr viel beständiger sind. Die Fasern werden bei der Nutzung nicht zerschnitten, sondern nur unterteilt. Beim Abwaschen mit Wasser quellen diese wieder auf & der Schnitt schließt sich zu einem guten Grad. Auch das Messer wird so geschont.

Und ein weiterer Grund:

Bei der Arbeit in der Tischlerei fallen immer wieder Holzreste an, die zu schade für den Ofen sind. Oft sind es nur kleine Abschnitte, die schwer für weitere Projekte zu verwenden sind. Das Verfahren für die Herstellung dieser Brettchen ist zwar aufwändig und zeitintensiv. Aber: Die Edelholz-Reste werden noch genutzt! Bei manchen Brettchen ist noch sichtbar, dass das Holz mal für einen anderen Zweck gedacht war. Durch ein Schraubenloch, die kleinen Spuren einer Fräsung, alte Holzwurmlöcher, Haarrisse oder ähnliches. Dies stört die Nutzbarbeit nicht. Wir haben diese genauso sorgfältig geschliffen. Diese Brettchen sind dann als “nicht perfekt” markiert und bekamen einen kleinen Preisabschlag.

Der Erlös deckt nicht den materiellen Wert des Materials ab. Bezahlt wird vornehmlich die viele Handarbeit, die in den Schneidebrettern steckt. Um transparent zu sein: Ich habe sie dieses Jahr mit einem Stundenlohn von 25Euro gerechnet, damit die Brettchen erschwinglich bleiben. Damit werden auch die Werkstattkosten gedeckt.

Wer mehr zahlen möchte, könnte das natürlich machen. Ich hätte da aber noch eine andere Idee – und auch die ist nur für die, die können und wollen:

Spenden Sie an sea-watch. Deren Arbeit ist wichtiger den je.

Viel Spaß damit!

Nutzungshinweise:

  • Die Brettchen sind nicht spühlmaschinengeeignet
  • …nicht lange im Wasser stehen lassen – schon gar nicht einseitig!
  • Immer von beiden Seiten abwaschen, mit dem Tuch abtropfen & von beiden Seiten an der Luft gut durchtrocknen lassen
  • Beim Verziehen durch einseitige Feuchte- oder Hitzeeinwirkung umdrehen, bzw. die Einwirkung beidseitig ermöglichen – dadurch zieht sich das Schneidebrett wieder gerade
  • Ein Waschen mit Seife ist nur selten nötig
  • Von Zeit zu Zeit wieder mit einem Speiseöl nachölen
  • bei zu viel Hitze-, Trockenheit- oder Feuchtigkeitseinwirkung können im schlimmstenfall kleine Risse entstehen. Tatsächlich bilden die sich aber wieder zurück, wenn das Brettchen wieder in seinen “Ursprungszustand” zurück geht.

Holz ist nicht zuguterletzt ein natürlicher Rostoff.

Eventuelle Holzfehler, Farb- oder Formveränderungen und Haarrisse stellen deshalb noch keinen Reklamationsgrund dar.

Hier seht ihr die Schneidebretter aus der Serie Herbst 2021: